Challenging collectivities

Organisation

Lena Dierker, Franziska Haug, Katharina Hoppe, Mareike Kajewski, Jonathan Klein, Sonja Kleinod, Sarah Mühlbacher, Thomas Telios, Alexander Vorbrugg

Lena Dierker studierte Psychologie und Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt und der Universitat de València. Sie arbeitet derzeit als wissenschaftliche Hilfskraft am Sigmund-Freud-Institut. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich Psychoanalyse und psychoanalytische Sozialpsychologie, Shoah und Trauma, Antisemitismus und Rassismus, Gender und Queer Studies.

Franziska Haug studierte Germanistik, Soziologie, Kunstpädagogik und Musikwissenschaften an der Goethe Universität Frankfurt/Main. Aktuell schreibt sie ihre Magisterarbeit über die ästhetische Inszenierung von Geschlecht, Arbeit und Maschine bei Lady Gaga. Sie ist studentische Hilfskraft an der Goethe Uni bei Prof. Dr. Heinz Drügh in der Neueren Deutschen Literatur. Sie forscht im Bereich des Queerfeminimus (insbesondere Judith Butler), der historisch/-materialistischen Ökonomiekritik (insbesondere Karl Marx und neuen Materialismustheorien), der feministischen Psychoanalyse und der Pop-Theorie.

Katharina Hoppe hat Soziologie, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Sozialphilosophie an der RWTH Aachen, der Goethe-Universität Frankfurt und der Marquette University, Milwaukee (WI) studiert. Zurzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich „Biotechnologie, Natur und Gesellschaft“ am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit dem Werk der Biologin und feministischen Wissenschaftstheoretikerin Donna Haraway. Weitere Forschungsschwerpunkte sind politische Theorie, Sozialtheorie, feministische Wissenschaftskritik, neue Materialismen und Biopolitik.

Mareike Christine Kajewski hat Philosophie, Politologie und Germanistik in Köln, Amsterdam und Frankfurt am Main studiert. Sie ist Doktorandin an der Goethe Universität Frankfurt am Main und Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung. In ihrer Doktorarbeit analysiert sie die Widersprüche revolutionären Handelns. Die Revolution ist für sie der Moment in dem die individuelle Erfahrung der Freiheit in einem kollektiven Handlungsakt erfahren wird. Mareike Kajewskis Forschungsschwerpunkte liegen in der politischen Philosophie und Theorie, der Sozialphilosophie, der Ethik, der Französischen Philosophie, der Feministischen Theorie und der Ästhetik.

Sonja Kleinod hat Philosophie und Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt a.M. studiert, wo sie außerdem als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Praktische Philosophie beschäftigt ist. Sie hat gerade mit einer Arbeit über die Politische Philosophie Rancières abgeschlossen hat und befindet sich derzeit in Vorbereitung eines Promotionsprojekts. Neben praktischer Philosophie im Allgemeinen und politischer Philosophie im Besonderen beschäftigt sie sich mit Hegel, Subjektphilosophie, sozialphilosophischen und Gesellschaftstheorien u.a. des Postmarxismus und -strukturalismus, feministische Theorien und der Psychoanalyse.

Sarah Mühlbacher studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität Augsburg. Derzeit studiert sie Soziologie an der Goethe Universität Frankfurt, an der sie auch als studentische Hilfskraft arbeitet. Ihre aktuellen Forschungsinteressen liegen in der Kritischen Theorie , in der Familien- und Jugendsoziologie, in der Psychoanalyse und im Bereich der qualitativen Methoden der Sozialforschung.

Thomas Telios hat Rechtswissenschaften, Klavier und Politische Theorie an der Universität Athen, der Anton-Rubinstein-Akademie, Düsseldorf und der Goethe-Universität, Frankfurt/Main studiert. Zur Zeit promoviert er am Institut für Philosophie der letztgenannten Universität zu einem Thema über die gemeinsame Handlungsfähigkeit des dezentrierten Subjekts. Seine Forschung spannt sich über die Themenfelder des Marxismus, der französischen Nachkriegsphilosophie, des postmodernen Feminismus und der Kritischen Theorie. Zu seinen letzten Publikationen gehören der Sammelband „Critical Matter: Disskusionen eines neun Materialismus“ (Edition Assemblage, 2014) und das Sonderheft „The Present of Deconstruction“ (Oxford Literature Review, 2014).

Alexander Vorbrugg ist seit Mai 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der AG Wirtschaftsgeographie am Institut für Humangeographie. Von 2005 bis 2011 studierte er Geographie, Soziologie und Slawistik in Tübingen, Moskau und Frankfurt a.M. Im Rahmen des Forschungsprojektes „Property Rights and Communal Services: The Implementation of Local Self-Government in Rural Russia“ befasste er sich schwerpunktmäßig mit sich wandelnden Regierungskonfigurationen und Prozessen der Ökonomisierung in post-Sowjetischen Kontexten.