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Rahel Jaeggi

Rahel Jaeggi ist Professorin für praktische Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Veröffentlichungen u.a.: Welt und Person. Anthropologische Grundlagen der Gesellschaftskritik Hannah Arendts, Berlin 1997; Entfremdung. Zur Aktualität eines sozialphilosophischen Problems, Frankfurt/M., New York 2005; Was ist Kritik? Philosophische Positionen, Frankfurt/M. 2009 (hg. mit T. Wesche). Zur Zeit arbeitet Rahel Jaeggi an der Veröffentlichung ihrer Habilitationsschrift, in der sie beschreibt, wie man aus sozialphilosophischer Sicht Lebensformen kritisieren kann und ein Modell des ethischen Lernens entwickelt. Weitere Projekte von Rahel Jaeggi sind unter anderem eine sozialphilosophische Kapitalismuskritik sowie eine kritische Theorie kollektiven Handelns.

Sasha Roseneil

Sasha Roseneil ist Professorin für Soziologie und Sozialtheorie und Direktor des Birkbeck Institute for Social Research (www.bbk.ac.uk/bisr). Zuvor war sie Professor für Soziologie und Genderstudies an der University of Leeds (2000-2007), wo sie zudem noch das Centre for Interdisciplinary Gender Studies (1997-2004) mitbegründete. Sie hat eine Professur am Center for Gender Research at the University of Oslo, und ist stellvertretende wissenschaftliche Direktorin of FEMCIT – ein EU Framework 6 integriertes Projekt über „Geschlechtliche Nationalität im mulitkulturellen Europa: der Einfluss zeitgenössischer Frauenbewegungen.“ (www.femcit.org). Sie ist eine der Mitbegründer_innen der Zeitschrift ‚Feminist Theory’.

Nelson Maldonado-Torres

Nelson Maldonado-Torres ist außerordentlicher Professor am Institut für Ethnic Studies an der Berkeley Universität. Außerdem hat er den Lehrstuhl für das Center for Latino Policy Research am selben Institut. Darüber hinaus ist er Vorsitzender der Caribbean Philosophical Association. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit Philosophien und kritischen Theorien der Dekolonisierung. Er ist der Autor des Buchs Against War: Views from the Underside of Modernity (Duke University, 2008). Zur Zeit arbeitet er an einem Buchprojekt mit dem Titel Fanonian Meditations, in welchem er versucht, ausgehend von den Arbeiten von W.E.B. Du Bois, Frantz Fanon, Gloria Anzalúda, und anderen Intellektuellen ‚of color’, eine Theorie einer epistemischen und materiellen Dekolonialisierung zu entwickeln.